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Name |
Spreewehrmühle Cottbus |
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MühlenNr |
25 |
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Standort: |
03044 Cottbus, Am Großen Spreewehr 2 |
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Kreis/ |
Cottbus |
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Ansprechpartner: |
Spreewehrmühle Cottbus e.V., Jochen Rädisch (Vors.), Tel./Fax: 0355/700003, Mobil: 0170/5973371
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Beschreibung |
Bereits 1801 als Gräupchenmühle erbaut, arbeitete sie später auch als Hirse- und Ölmühle. Am liebsten mahlte sie jedoch Weizen- und Roggenkörner. An Spitzentagen schaffte sie eine Getreidemenge von 2,5 Tonnen. Vorrangige Bedingung war jedoch, die Spree führte genügend Wasser, um den Hammergraben zu bewässern, welcher das Hüttenwerk sowie die Peitzer Karpfenteiche versorgte. 1822 gesellte sich eine Holländerwindmühle an die Seite der Spreewehrmühle, welche allerdings 1867 abbrannte. Nachdem die Besitzverhältnisse sich im Laufe der Zeit mehrfach änderten, wurde neben dem Mühlbetrieb eine Schankwirtschaft eingeführt, welche sich in zunehmendem Maße zu einer der Haupteinnahmequellen entwickelte., Nach dem 2. Weltkrieg, in den Zeiten der Entbehrung und des Hungers, war die Spreewehrmühle im gesamten Landkreises die Erste, welche ab 1945 wieder Mehl produzierte. In den Folgejahren wurde der Betrieb auf Motorenantrieb umgestellt, nachdem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bereits Dampfkraft und später Elektroenergie das Wasserrad ersetzten. 1960, ein Jahr nach dem die Mühle endgültig still gelegt wurde und sich auf den gastronomischen Bereich konzentrierte, erklärte das Institut für Denkmalpflege Dresden das Bauwerk zu einem Objekt von technisch-historischem Wert. Denn es war mit seinem unterschlächtig angetriebenem Wasserrad und dem vorgelagerten Wehr die einzige, auf dem Gebiet der ehemaligen DDR erhaltene Wassermühle dieser Art. Leider war das Mühlengebäude in der darauf folgenden Zeit einem jahrelangen Verfall preisgegeben, bevor 1976/77 der Entschluss gefaßt wurde, die Rekonstruktion der Anlage in Angriff zu nehmen. So erfolgte mit Unterstützung mehrerer Cottbuser Firmen die Instandsetzung des Dachstuhls, eine Erneuerung der Fachwerke, die Sanieung von Dach und Decken sowie der kompletten Erneuerung des Mühlrades. Im Zusammenhang mit dem Neubau des Großen Spreewehrs, in der ersten Hälfte der achtziger Jahre, an anderer Stelle, wurde das alte Wehr still gelegt, dessen Pfeiler jedoch erhalten blieben. Anschließend erfolgte die Wiederherstellung der technischen Inneneinrichtung der Mühlenanlage unter Verwendung einer analogen Einrichtung aus der ehemaligen Mühle Trebendorf. So konnte schließlich am 18. April 1986 das Bezirksmuseum Cottbus die Spreewehrmühle der Öffentlichkeit als ein den Ansprüchen entsprechendes würdiges technisches Denkmal präsentieren. |
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Aktivitäten außerhalb des Deutschen Mühlentags |
Mühlenfeste, Veranstaltungen aller Art auf der Spreeinsel, Ausbau des Umfeldes zu einem Begegnungszentrum, Öffnungszeiten Mi, Do, Sa, So, Schaumahlen im Leerlauf ab Juni 2008 geplant, gelegentliches Schroten. |
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Teilnahme am Deutschen Mühlentag 2010 |
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Aktivitäten am Deutschen Mühlentag 2010 |
k.A |
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Hinweis: |
Angaben zum Mühlentag bis zum 1. April jeden Jahres wegen
laufender Aktualisierung unter Vorbehalt. |